SMARTFOX AIO SET 15k Hybrid WR / 25kWh All-in-One Speichersystem

SMARTFOX Hybridspeicher: Solarstrom speichern, mit Notstrom

Kaufberatung · 5 Min. Lesezeit

Ein Hybridspeicher mit Wechselrichter, Batteriemodulen und Energiemanager kostet ein Vielfaches eines einfachen Zubehörteils für die Solaranlage. Dieser Beitrag zeigt anhand der SMARTFOX-Sets mit 25 kWh und 30 kWh, aus welchen Bauteilen sich das zusammensetzt, was die Zellchemie leistet und für welche Haushalte in der Schweiz sich ein solcher Speicher rechnen kann.

Was dieses Gerät ist und für wen es gedacht ist

Das SMARTFOX AIO 15K ist laut Hersteller ein dreiphasiges Hybrid-Speichersystem mit modularem LFP-Batteriesystem, drei MPPT-Trackern und integriertem Energiemanager SMARTFOX PRO 3. Es ist für die Montage im Freien ausgelegt (IP66) und eignet sich für Eigenheime und gewerbliche Anlagen. Hybrid heisst: Ein einziges Gerät wandelt den Gleichstrom der Solarmodule um und lädt zugleich die Batterie.

SMARTFOX AIO 15K Speichersystem, Ansicht von vorne
Der modulare Speicherturm der AIO Serie in der Gesamtansicht.

Die beiden Sets in unserem Sortiment unterscheiden sich nur in der Batteriegrösse. Wir lesen die Bezeichnungen 25 kWh und 30 kWh als gerundete Namen der Ausbaustufen mit fünf und sechs Modulen; der Hersteller gibt dafür 24,60 kWh und 29,52 kWh an.

SMARTFOX AIO SET 15k Hybrid WR / 25kWh All-in-One SpeichersystemSMARTFOX AIO SET 15k Hybrid WR / 25kWh All-in-One Speichersystem11'272.63 CHF inkl. MwStauf BestellungZum Produkt

Bilder: SMARTFOX AIO SET 15k Hybrid WR / 25kWh All-in-One Speichersystem (3)

SMARTFOX AIO SET 15k Hybrid WR / 25kWh All-in-One Speichersystem
SMARTFOX AIO 15K Speichersystem, Ansicht von vorne
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SMARTFOX AIO Speichersystem, Modulbauweise in fünf Ausbaustufen
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SMARTFOX AIO SET 15k Hybrid WR / 30kWh All-in-One SpeichersystemSMARTFOX AIO SET 15k Hybrid WR / 30kWh All-in-One Speichersystem12'774.37 CHF inkl. MwStauf BestellungZum Produkt

Bilder: SMARTFOX AIO SET 15k Hybrid WR / 30kWh All-in-One Speichersystem (3)

SMARTFOX AIO SET 15k Hybrid WR / 30kWh All-in-One Speichersystem
SMARTFOX AIO 15K Speichersystem, Ansicht von vorne
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SMARTFOX AIO Speichersystem, Modulbauweise in fünf Ausbaustufen
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Woher der Preis kommt: Zellen, Wechselrichter, Energiemanagement

Ein solches Set besteht laut Hersteller aus drei Bauteilen: Hybrid-Wechselrichter, Batteriesystem und Energiemanager. Eine exakte Aufteilung in Prozent nennt der Hersteller nicht, und wir erfinden keine. Was sich belegen lässt, sind die Bauteile und ihre Eigenschaften.

SMARTFOX AIO Speichersystem, Modulbauweise in fünf Ausbaustufen
Die Modulbauweise: Der Turm wächst mit zusätzlichen Batteriemodulen.

Der Batterieblock. Er wächst mit jedem Modul. Das SF5000-Batteriesystem ist stapelbar, jedes Modul hat laut Hersteller 4,92 kWh nutzbare Kapazität. Mehr Module bedeuten mehr Zellen, mehr Gehäuse und mehr Gewicht: Die grösste Ausbaustufe SF5000-L6 wiegt 271,2 kg. Da sich die Sets laut Hersteller nur im Batteriesystem unterscheiden, ist die Batterie der einzige Posten, der beim Wechsel von der kleinen zur grossen Ausbaustufe wächst.

Der Wechselrichter. Der Hersteller nennt 15 kW Ausgangsleistung und einen maximalen Wirkungsgrad von 97,9 %. Er ist dreiphasig, hat drei getrennte Solareingänge und ist für den Aussenbereich gebaut. Weil in allen Sets derselbe Wechselrichter steckt, bleibt dieser Block gleich gross, egal wie viele Module dazukommen. Bei kleinen Sets fällt er deshalb im Verhältnis stärker ins Gewicht.

Das Energiemanagement. Im Set ist der Energiemanager SMARTFOX PRO 3 enthalten. Er verteilt den Solarstrom auf Haushalt, Speicher und weitere Verbraucher, und er unterstützt laut Hersteller dynamische Stromtarife mit Börsenpreisen. EnergieSchweiz hält fest, dass ein Speicher vor allem zusammen mit einem Energiemanagementsystem seinen Nutzen entfaltet, das grosse Verbraucher wie Wärmepumpe oder Elektroauto automatisch in Stunden mit eigenem Solarstrom verschiebt.

Notstrom: ein eigener Kostenblock

Der AIO 15K hat einen Notstromausgang (EPS) mit 15’000 VA und einen Bypass für 63 A Dauerleistung. Laut Hersteller kann er damit ein ganzes Einfamilienhaus im Notstrombetrieb versorgen, ohne externen Notstromumschalter. Diese Fähigkeit hat ihren Preis: Eine Studie im Auftrag von EnergieSchweiz stellte fest, dass sich die Kosten eines Batteriesystems mit zusätzlicher Back-up-Funktion um rund 20 % erhöhen.

Lebensdauer: Warum Lithium-Eisenphosphat

Der Hersteller setzt auf LFP-Zellen (Lithium-Eisenphosphat, chemisch LiFePO4) und nennt sie wegen ihrer Sicherheit und Langlebigkeit. Die Fachliteratur stützt das. Die Übersicht von Battery University nennt für diese Chemie eine Zyklenzahl von 2000 und mehr, abhängig von Entladetiefe und Temperatur. Für NMC-Zellen, wie sie häufig in Elektroautos stecken, sind es 1000 bis 2000 Zyklen. Auch bei Überhitzung liegt Eisenphosphat vorn: Die Übersicht nennt für LFP eine Temperatur von 270 °C für das thermische Durchgehen, für NMC rund 210 °C.

Ein Nachteil ist die geringere Energiedichte pro Kilogramm. Für einen fest installierten Hausspeicher spielt das kaum eine Rolle, für ein Fahrzeug schon.

Ausbaustufe Nutzbare Kapazität Einordnung
SF5000-L2 9,84 kWh Kleinste Stufe des Batteriesystems
SF5000-L5 24,60 kWh Entspricht dem Set mit 25 kWh
SF5000-L6 29,52 kWh Entspricht dem Set mit 30 kWh

Die Batterie nutzt nach Herstellerangabe 90 % ihrer Nennkapazität (Entladetiefe) und erreicht einen Rundlaufwirkungsgrad von über 95 %. Zur Lebensdauer in Jahren ist EnergieSchweiz zurückhaltend: Lithium-Ionen-Batterien haben eine Lebensdauer von 10 bis 20 Jahren, wobei diese stark von der Nutzung abhängt.

Vergleich: kleiner Speicher, grosser Speicher, kein Speicher

Ohne Speicher. Auch ohne Batterie lohnt sich Solarstrom vom eigenen Dach: Für eigenverbrauchten Strom fallen laut EnergieSchweiz Netznutzungskosten und Abgaben nicht an, deshalb ist er günstiger als Netzstrom. Die Investition beschränkt sich auf die Anlage selbst.

Mit kleinem Speicher. EnergieSchweiz beschreibt als wirtschaftlichste Ausgangslage ein Einfamilienhaus mit grosser Photovoltaikanlage, einem kleinen Batteriespeicher und hohem Stromverbrauch durch Wärmepumpe und Elektroauto. Ein kleiner Speicher wird im Verhältnis zu seiner Grösse häufiger voll genutzt, jede Kilowattstunde Kapazität kommt auf mehr Ladezyklen.

Mit grossem Speicher. Die Sets mit 25 kWh und 30 kWh kommen für Haushalte in Frage, die grosse Mengen Solarstrom in die Nacht verschieben oder einen Netzausfall überbrücken wollen. Der Hersteller nennt als Einsatz Eigenheime und gewerbliche Anlagen. Je grösser der Speicher, desto seltener füllt er sich vollständig, und desto länger dauert die Amortisation.

Für wen es sich in der Schweiz lohnt

Die Nachfrage ist gross: Gemäss EnergieSchweiz wurden im Jahr 2024 46 % der PV-Anlagen auf Einfamilienhäusern mit einer Batterie installiert. Zugleich hält dieselbe Stelle fest, dass die Investition in eine Solarbatterie nur selten rentabel sei. Den stärksten Einfluss hätten die Investitionskosten; sie müssten im Modellfall fast halbiert werden. Wirtschaftlich allein ist ein grosser Speicher also selten zu begründen.

Sinnvoll wird er, wenn mehrere Punkte zusammenkommen: hoher Eigenbedarf (Wärmepumpe, Elektroauto), tiefe Rückliefertarife, ein Wunsch nach Notstrom und eine Anlage, die tagsüber deutlich mehr erzeugt, als das Haus verbraucht. Swissolar nennt laut EnergieSchweiz einen möglichen Eigenverbrauchsanteil von bis zu 90 %, wenn der Speicher in ein kluges Energiemanagement eingebunden ist. Für die grobe Eigenrechnung gibt EnergieSchweiz diese Formel an: Amortisationsdauer gleich Investition geteilt durch das Produkt aus Differenz von Stromtarif und Rückliefertarif, Speicherkapazität und Vollzyklen. Mehr Kapazität hilft in dieser Formel nur, wenn sie auch wirklich Zyklen fährt.

Einige Kantone, Gemeinden und Energieversorger fördern Solarbatterien; erkundigen Sie sich bei der regionalen Energieberatung. Ob ein Speicher in Ihrem Fall passt, klärt am besten eine Fachperson, denn EnergieSchweiz empfiehlt ausdrücklich, ausgewiesene Fachkräfte beizuziehen und die geltenden Vorschriften und Normen zu beachten.

Häufige Fragen

Was heisst LFP bei einem Heimspeicher?

LFP steht für Lithium-Eisenphosphat. Die Zellchemie gilt als sicher und langlebig, hat aber eine geringere Energiedichte als Zellen mit Nickel und Kobalt.

Wie viele Ladezyklen schafft ein LFP-Speicher?

Battery University nennt für LFP-Zellen 2000 Zyklen und mehr, abhängig von Entladetiefe und Temperatur. Die tatsächliche Lebensdauer hängt von der Nutzung ab.

Versorgt der Speicher mein Haus bei einem Stromausfall?

Laut Hersteller hat der AIO 15K einen Notstromausgang und einen Bypass, und kann ein ganzes Einfamilienhaus ohne externen Notstromumschalter versorgen. Ob das im Einzelfall reicht, klärt die Installationsplanung.

Lohnt sich ein Speicher in der Schweiz finanziell?

Laut EnergieSchweiz nur selten. Am ehesten bei hohem Eigenverbrauch, tiefen Rückliefertarifen und kleiner Speichergrösse.

Warum sind die Sets nicht genau 25 kWh und 30 kWh gross?

Wir lesen die Namen als gerundete Bezeichnung der Ausbaustufen. Der Hersteller gibt 24,60 kWh und 29,52 kWh an.

Quellen

  1. SMARTFOX AIO 15K, Dreiphasen Hybrid Speichersystem (Produktseite mit technischen Daten), SMARTFOX, abgerufen am 09.10.2026
  2. Sonnenstrom mit PV-Batteriespeicher, SMARTFOX, abgerufen am 09.10.2026
  3. Eigenverbrauch: Solarstrom direkt und ohne Umweg nutzen, EnergieSchweiz, abgerufen am 09.10.2026
  4. Die sechs häufigsten Fragen zu Solarbatterien, EnergieSchweiz, abgerufen am 09.10.2026
  5. Solarstrom und Wärme im Haus speichern, EnergieSchweiz, abgerufen am 09.10.2026
  6. BU-205: Types of Lithium-ion, Battery University (Cadex), abgerufen am 09.10.2026

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